„Als wären die Klimaschutzziele nicht beschlossen worden …“

„Im ersten Jahr nach dem Pariser Klimaabkommen macht die Bundesregierung weiter, als wären die als historisch gefeierten globalen Klimaschutzziele nicht beschlossen 09.11.15 Flyer Paris Weltklimakonferenzworden“, erklärt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin von DIE LINKE. im Bundestag anlässlich der Veröffentlichung des Plans.

„Dass die Große Koalition mit dem Klimaschutzplan 2050 nur ein weiches Klima- Kuschelkätzchen schaffen würde war klar, seit dem Koalitionsvertrag war das Papier des Umweltministeriums nur als Empfehlungskatalog für Klimaschutz geplant, und kein verbindliches Klimaschutzgesetz, wie von DIE LINKE  gefordert“, kommentiert Bulling-Schröter.

Doch nicht einmal über dieses kleine Stöckchen habe die Koalition springen können. „Die Verwässerung des klimapolitischen Orientierungspapiers, aus dem so wichtige Maßnahmen wie Kohleausstieg, feste Zahlen zum Ende fossiler Brennstoffe, neue Abgaben auf fossile Kraft- und Heizstoffe, Maßnahmen zur

Eva Bulling-Schröter:

Eva Bulling-Schröter: „Nicht mal über dieses kleine Stöckchen hat die Koalition springen können.“

Reduzierung von klimaschädlicher Ernährung wie Fleisch mussten dem Mantra von Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit weichen“, kommentiert Bulling-Schröter die Streichliste der Beamten aus Merkels Kanzleramt.

Spätestens jetzt  müsse jedem klar sein, dass mit dieser Bundesregierung Deutschlands erklärte Klimaschutzziele, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent, und 95 Prozent bis 2050, ernsthaft in Gefahr seien.

 

„Bussiness as usual

darf nicht mehr das Gebot der Stunde sein“, fordert die Sprecherin der LINKEN.  Wie dringend nötig verstärkte Klimaschutzanstrengungen seien zeigten Messungen der US-Raumfahrtbehörde NASA.

Danach habe  die CO2-Konzentration in der Atmosphäre l im Juli bei 403,99 ppm gelegen. „Ab einem Wert von 450 ppm wird die Erderwärmung um 2 Grad Celsius ansteigen und sog. Kippelemente angestoßen, mit dem sich der Klimawandel nicht mehr kontrollieren lässt,“ erinnert Bulling-Schröter noch mal.

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