Gas – Russland kann auch nach China liefern …

Kreml-Chef Wladimir Putin: Sein strategischer Blick erfasst auch Asien ...

Kreml-Chef Wladimir Putin: Sein strategischer Blick erfasst auch Asien …

Russland zielt weiter darauf ab, China mit Gas zu beliefern und dies auch Europa wissen zu lassen. Während eine Pipeline bereits entsteht, wird über eine weitere verhandelt, berichtet die von Moskau gesteuerte Nachrichten-Agentur Sputnik-news, die sicherlich die Aufgabe hat den Westen mit Informationen aus 19.04.16 Logo GazpromMoskauer Sicht zu versorgen.   Ein Experte, so die Agentur am Donnerstag vergangener Woche, 07. September,   prognostiziert einen zunehmenden Konkurrenzkampf unter Gasexporteuren in Asien. Auch die russische Zeitschrift „Expert“ beschäftige sich mit dem Thema, berichtet die Agentur und zitiert aus dem Bericht derzeit werde  über Gaslieferungen aus Westsibirien in den westlichen Teil Chinas weiter verhandelt.

Das bestätigte der russische Energieminister Alexander Nowak, wie die Zeitschrift „Expert“ laut Sputnik  in ihrer Onlineausgabe berichtet. Die Pipeline für diese Zwecke soll im Rahmen des Projekts Power of Siberia 2 entstehen und wird als „westliche Route“ bezeichnet.

25.03.16 Pfeil für TextDie „östliche Route“ (die erste Power-of-Siberia-Pipeline) soll aus Sibirien in den fernen Osten führen und wird demnach  bereits gebaut – als Grundlage dafür dient ein vor drei Jahren unterzeichneter Exportvertrag zwischen dem russischen Energieriesen Gazprom und dem chinesischen Staatskonzern CNPC. Demnach sollen 38 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich nach China geliefert werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren.

Nun erklärte Wsewolod Tscherepanow, Vorstandsmitglied von Gazprom, dass die Öl-Gaskondensat-Lagerstätte Tschajanda schon ab Ende 2019 Gas liefern soll. Ausgerechnet diese Lagerstätte kommt neben Kowykta als Rohstoff-Quelle für die „östliche Route“ in Betracht.

Kirill Jakowenko, Analyst von Alor Broker, kommentierte, es bestehe kaum Zweifel daran, dass die „östliche Route“ termingemäß in Betrieb gehen werde. Alle Verträge mit den Auftragnehmern

Gazprom-Chef Miller (links) und Ex-Kanzler Gerhard Schröder immer dabei ... Schröder ist bereits beim russischen Gasgiganten Gazpromm tätig, hier mit Chef Sergej Miller! ...

Gazprom-Chef Miller (links) und Ex-Kanzler Gerhard Schröder immer dabei … Schröder ist bereits beim russischen Gasgiganten Gazpromm tätig, hier mit Chef Sergej Miller! …

seien ja schon zustande gekommen, ein Teil davon sei bereits erfüllt worden. Der Rest sei nun eine Sache der Technik.

Parallel zum Pipeline-Bau entsteht eine Gas-Verarbeitungs-anlage im russischen Fernost-Gebiet Amur. Das verarbeitete Gas soll nach China geliefert werden – als Ethan, Propan, Butan, Pentan-Hexan-Fraktion und Helium.

25.03.16 Pfeil für TextIm Bericht wird auch festgestellt, dass sich Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamt hat, wie insbesondere die Daten aus den Jahren 2014 und 2015 belegen – dementsprechend wäre es nicht auszuschließen, dass auch der Verbrauch von Energie-Ressourcen zurückgehen könnte.

 Jakowenko sieht aber Gründe für Optimismus bei russischen Export-Projekten – auch im Hinblick auf die

Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping :  China hat Interesse an Russlands größtem Ölkonzern sondern auch an russischem Gas ...

Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping : China hat nicht nur Interesse an Russlands größtem Ölkonzern sondern auch an russischem Gas …

erst geplante „westliche Route“. Er wies darauf hin, dass China seit den letzten Jahren aktiv von Kohle auf Gas umsteigt. Alleine im Zeitraum von 2005 bis 2014 hatte sich der Gasverbrauch im Land auf 178,6 Milliarden Kubikmeter jährlich nahezu vervierfacht.

Allerdings prognostizierte Jakowenko, die „westliche Route“ werde im Fall ihrer Umsetzung nicht nur China, sondern auch weitere Länder mit Gas beliefern können. Generell ziele diese Pipeline eher darauf ab, einen bestimmten Platz am asiatischen Gasmarkt einzunehmen – mit Rücksicht auf die Konkurrenten wie Katar, Australien und Malaysia. Dies sei eine Investition in den künftigen Konkurrenzkampf gegen Flüssigerdgas.

 

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