Die EU-Kommission will die Qualität der Tests für Kraftfahrzeugemissionen weiter verbessern. Bevor sie sich rechtlich endgültig festlegen will, bittet sie Interessierte und Experten bis zum 5. April um ihre Beiträge. Ziel ist es, zuverlässigere Emissionstests zu gewährleisten und das Vertrauen der Verbraucher wiederherzustellen, heißt es in einer Verlautbarung der Kommission dazu.

Flagge zeigen will die EU und für saubere Autos sorgen ... ...
Flagge zeigen will die EU und für saubere Autos sorgen … …

Dazu will sie die bestehenden Vorschriften für die seit 1. September 2017 gültigen Tests unter realen Fahrbedingungen (“Real Driving Emissions” – RDE) und Laboruntersuchungen weiter verbessern.

Im Rahmen der Bemühungen der Kommission für eine saubere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Automobilindustrie sind seit dem 1. September vergangenen Jahres neue Pkw-Emissionstests vorgeschrieben: Tests unter realen Fahrbedingungen (“Real Driving Emissions” – RDE) und ein verbesserter Labortest (“World Harmonised Light Vehicle Test Procedure” – WLTP).

Jetzt will die Kommission die Schrauben weiter anziehen, indem sie diese Tests noch weiter verbessert und mehr Kontrollen einführt, um sicherzustellen, dass die bereits im Verkehr befindlichen Fahrzeuge die Emissionsgrenzwerte einhalten.

Der Vorschlag der Kommission zielt u.a. darauf ab, die technischen Unsicherheiten bei der RDE-Prüfung zu verringern, die Emissionskontrollen der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge zu verstärken und die Prüfungen durch unabhängige und akkreditierte Dritte durchzuführen.

Auf der Grundlage des bis zum 5. April eingegangenen öffentlichen Feedbacks will die Kommission dann einen Rechtsvorschlag vorlegen, über den die Mitgliedstaaten im Technischen Ausschuss für Kraftfahrzeuge (TCMV) abstimmen werden

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