Immer mehr Produkte wie Getränke, Snacks, aber auch komplette Gerichte werden in To-go-Verpackungen angeboten. To- go sind nach Einschätzung des Verbandes Kommunaler Unternehmen ( VKU) scheinbar keine Grenzen gesetzt. Weil , auf den ersten Blick auch allzu praktisch  für Verbraucher?

Sie debattiert über die To-go- Wegwerf-gesellschaft ...; VKU-Hautgeschäftsführerin Katherina Reiche:
Sie debattiert auch über die To-go- Wegwerf-Gesellschaft …; VKU-Hautgeschäftsführerin Katherina Reiche:

Doch wie jede Medaille hat auch dieser Trend natürlich eine Kehrseite: Neben dem immensen Aufwand und Verbrauch von Ressourcen bei der Herstellung entstehen nach dem kurzen Gebrauch riesige Abfallmengen – in der Regel weder wiederverwend- noch recycelbar. Noch dazu landen gerade To-go-Verpackungen oftmals nicht im Abfallbehälter, sondern auf der Straße, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen – selbst dann, wenn es in unmittelbarer Umgebung Abfallbehälter gibt. Und, wer sammelt sie auf?

Der VKU will nun in aller Öffentlichkeit  und mit ihr, der Presse zum Beispiel, am 25. April, Wege aus der Wegwerf-Gesellschaft diskutieren. Dazu präsentiert sie  die Studie „Wahrnehmung von Sauberkeit und Ursachen von Littering“ der Humboldt-Universität. Die untersucht die Wahrnehmung von Stadtsauberkeit, Ursachen von Littering, also dem bewussten Fallenlassen von Abfall im öffentlichen Raum, sowie Möglichkeiten gegen Littering.

Gesprächspartner sind dabei: Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) ,  Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, Dr. Rebekka Gerlach, Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin

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