Die bereits mit Filtersystemen umgerüsteten Busse der evm Verkehrs GmbH betreibt die Koblenzer Verkehrsgesellschaft auf der Grundlage einer zeitlich befristeten Ausnahmegenehmigung. Denn: Für die verbauten Filtersysteme ist in Rheinland-Pfalz bisher noch keine unbefristete Ausnahmegenehmigung möglich, beklagt das Unternehmen.

Bürokratier behindert Filtereinbau für Busse ..., bild evm-Koblenz
Bürokratier behindert Filtereinbau für Busse …, bild evm-Koblenz

Eigentlich wollte das Unternehmen bereits einen Großteil der Linienbusflotte mit modernster Filtertechnik ausgestattet haben, gab es bekannt.  Jedoch konnte der Gesetzgeber die für eine Seriengenehmigung notwendige Grundlage, das ist die  Nachrüstrichtlinie,  noch nicht umsetzen. Obwohl die Filter bereits ausgeschrieben wurden, muss nun die Seriengenehmigung abgewartet werden. Die evm Verkehrs GmbH ist dabei Wegbereiter der ausstehenden Seriengenehmigung: Sie stellt umgerüstete Busse für die in der Nachrüstrichtlinie geforderten Tests im Realbetrieb zur Verfügung. Auch die Untersuchungen in Koblenz dienen als Grundlage für eine dauerhafte, reguläre Zulassung. Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: Busse: Bis zu 34 Tonnen weniger Stickoxidausstoß