Dass ein weiterer Ausbau der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien und damit verbunden ein Rückgang der Erzeugung in fossilen Kraftwerken nötig ist, zeigt ein Blick auf die sehr unterschiedlichen CO2-Emissionen der Stromerzeugung in den Ländern:

Bereits bei der Weltklimakonferenz in Bonn: Massive Proteste vor dem World-Conference-Gebäude   für Dekarbonisierung…; Bild Umwelt u. Energie-Report

Das folgerte  die  Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) bei Vorstellung der neuen Daten zur  Ökostromerzeugung seit 2011 die in einem aktualisierten Hintergrundpapier zum Stromsektor in den Bundesländern zusammengefasst sind. (Wir haben berichtet: Windenergie prägt den Ökostrom-Zuwachs)

Allein die drei Braunkohleländer Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen verursachen rund zwei Drittel der CO2-Emissionen der Stromerzeugung in Deutschland. Diese Bundesländer sind aber auch weiterhin Zentren der deutschen Energiewirtschaft und produzieren große Mengen Strom, sowohl für die ansässigen Schwerindustrien als auch für den Export in andere Länder. Beim Blick auf die spezifischen Emissionen, also dem Treibhausgasausstoß gemessen an der Stromproduktion, relativiert sich das Bild daher etwas: Zwar weist hier weiterhin Nordrhein-Westfalen vor Sachsen den höchsten Wert auf, Brandenburg hat wegen der umfangreichen Ökostromproduktion im Land etwas etwas geringere spezifische Emissionen, heißt es in der AEE-Erklärung zum Hintergrundpapier.

Die niedrigsten CO2-Emissionen werden gemessen am Umfang der Stromerzeugung von Bayern, Schleswig-Holstein und Thüringen verursacht. Philipp Vohrer kommentiert:Für eine nachhaltige brauche es nicht nur mehr Erneuerbare, sondern auch weniger fossile Energieträger, so die AEE zur Zukunftsperspektive.

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