“Die inzwischen auch bei uns zu spürenden Folgen des Klimawandels mit Starkregenfällen und langen Trockenperioden erfordern Anpassungen – auch im Kanalnetz”, betonte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser NRW- am vergangenen Dienstag, 27. November,  dem Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) einen Förderbescheid in Höhe von 9,18 Millionen Euro überreicht. Das IKT prüft für Kommunen innovative Konzepte und Technologien zur Sanierung und Erneuerung von Kanalnetzen.

Die auch bei uns zu spürenen Folgen des Klimawandels ...; Ursula Heinen Esser
Die auch bei uns zu spürenden Folgen des Klimawandels …; Ursula Heinen Esser

Das IKT entwickelt  in dem Zusammenhang einen Prüfstand für Starkregenereignisse, um Überflutungen durch heftige lokale Regenereignisse zu verhindern und Menschen und Gebäude zu schützen.

Die kommunale Infrastruktur mit ihrer unterirdischen Kanalisation ist für eine generationenübergreifende Nutzungsdauer angelegt. Wie die Straßen müssen auch die wasserwirtschaftlichen Infrastrukturen, wie zum Beispiel Kanäle, erhalten und an neue Anforderungen wie den Klimawandel angepasst werden – und das im laufenden Betrieb.
Auch sind inzwischen viele der unterirdisch verlegten Leitungen, genauso wie die oberirdisch liegenden Straßen, in die Jahre gekommen und müssen repariert oder erneuert werden. Die Kommunen investieren mit diesen Maßnahmen in die Zukunft ihrer Städte und Gemeinden, so Heinen-Esser und folgerte: „Dazu benötigen sie gute und innovative Konzepte und Technologien, die zum Beispiel von dem Forschungsinstitut für Unterirdische Infrastruktur geprüft werden, bevor sie eingebaut werden.“

Das Institut für Unterirdische Infrastruktur wird von Kommunen und der Wirtschaft getragen. Die Mittel für die Förderung in Höhe von 9,18 Millionen Euro werden aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 35 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen erbracht.