Das Europäische Parlament und der Rat der EU-Staaten haben sich am Montagabend, 17. Dezember,  auf neue CO2-Grenzwerte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge ab dem Jahr 2030 geeinigt. Demnach müssen die CO2-Emissionen von Neuwagen dann um 37,5 Prozent (PKW) bzw. 31 Prozent (Nutzfahrzeuge) unter den bereits beschlossenen Emissionslimits von 2021 liegen.

...und saubere Mobilität gehört dazu..! ...EU-Kommissar und Vizepräsident Sefkowic
…und saubere Mobilität gehört dazu..! …EU-Kommissar und Vizepräsident Sefkowic

Das EU-Paket für saubere Mobilität  soll sicherstellen, dass Europa entschlossen an der Emissionsminderung im Verkehrsbereich arbeitet und so wettbewerbsfähig bleibt, stellte die Kommission anlässlich der der Veröffentlichung  des Kommissionsvorschlags zu den CO2-Grenzwerten ab 2030  fest. Ziel: Ein klimaneutraler Verkehrssektor in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts.

„Ich glaube, dass unsere wirtschaftliche Zukunft von unserer Führungsrolle bei den Lösungen von morgen abhängt“, kommentiert Maroš Šefčovič, Vizepräsident der EU-Kommission für die Energieunion, den Schritt.   Und: „… saubere Mobilität gehört dazu“, so der Kommissar.

Das Abkommen von Montag, sieht er als  weiteren „…glaubwürdigen Schritt bei der Umsetzung des Pariser Abkommens“, aber auch als einen  weiteren entscheidenden Schritt zur Förderung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.“  Šefčovič  ist sicher, dass der zu noch mehr Investitionen in die EU-Wertschöpfungskette, einschließlich Batterien und anderer Schlüsseltechnologien, führen wird. „Wir senden ein klares politisches Signal an die Industrie, Investoren, Kunden und Behörden. Unser oberstes Ziel ist es, dass die besten, saubersten und wettbewerbsfähigsten Autos in Europa produziert werden, dass sie die beste und modernste Infrastruktur nutzen und dass wir die Luftverschmutzung reduzieren.“

Der für Klimaschutz und Energie zuständige Kommissar Miguel Arias Cañete erklärte dankte  dem

Dank für "...die harte Arbeit...EU-Kommissar Cañete
Dank für “…die harte Arbeit…” ; EU-Kommissar Cañete

Europäischen Parlament und dem Rat für ihre harte Arbeit, die zu einer ehrgeizigen und ausgewogenen Vereinbarung geführt habe. „Die neue Gesetzgebung wird den Verbrauchern an der Tankstelle Geld sparen.“ Das erfolgreiche Ergebnis sei umso wichtiger mit Blick auf die Schlussfolgerungen der COP24 vom vergangenen Wochenende in Kattowitz, bilanzierte  Cañete.

Nach der am Montag erzielten politischen Einigung muss der Text nun noch vom Europäischen Parlament und vom Rat förmlich gebilligt werden. Sobald die Verordnung in den kommenden Monaten von beiden Gesetzgebern gebilligt wurde, wird sie im Amtsblatt der Union veröffentlicht und tritt sofort in Kraft.

 

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