Wir  wollen an  der heftigen Diskussion um die Dieselfahrverbote und die nun auch angezweifelten Luftverschmutzungs-Grenzwerte dazu teilnehmen.

Dies auch mit der Veröffentlichung der verschiedensten interessanten Position aus Wirtschaft , Politik und vor allem Umweltbereichen dazu. Warum?

CO2-Emissionen der neuzugelassenen Pkw stiegen deutlich an ... ja, und, fragt ein Herr Köhler...;cop. U+ E
CO2-Emissionen der neuzugelassenen Pkw stiegen deutlich an … ja, und, fragt ein Herr Köhler…;cop. U+ E

Während die Diskussion um Dieselfahrverbote am heftigsten tobt,  zweifelt eine Gruppe von Lungenfachärzten an der Seriosität der zugrunde liegenden Grenzwerte.

Angeführt wird die Gruppe von dem  früheren Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Dieter Köhler: Sollten die bisher geltenden Grenzwerte bereits tödliche Gefahren markieren, „würden Raucher alle nach wenigen Monaten tot umfallen, was ja nicht passiert“ – schließlich entstünden pro Zigarette „über 200.000 Mikrogramm pro Kubikmeter“, polemisiert Köhler. Ein Papier Köhlers, das Gesundheitsrisiken durch verkehrsbedingte Stickoxid- und Feinstaubkonzentrationen anzweifelt, haben113 Lungenfachärzte unterzeichnet.

Während Köhler von den einen wie  Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), für die “Versachlichung” der Debatte gelobt wird. Wobei der Verdacht naheliegt, dass er “Versachlichung” definiert als “Beitrag, der dem eigenen Anliegen nutzt” – zum Beispiel dem, Fahrverbote und Tempolimits zu verhindern, urteilt Spiegel-online, erhält Köhler von  anderen, auch aus der eigenen Zunft, erheblichen Gegenwind, wie zum Beispiel bei der Talk-Show von Anne Will am Sonntagabend, 27. Januar. . Einen “wissenschaftlichen Exot” nannte ihn dort der Epidemiologe Heinz-Erich Wichmann. Wichmann hat die aktuellen Stickoxid-Grenzwerte für die Weltgesundheits-Organisation  (WHO) mit mehr als 50 Wissenschaftlern miterarbeitet.

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