Die Geschäftsführung des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ändert sich. Das teilte der Verband am Dienstag, 08. Januar mit.  Peter Röttgen gibt die Funktion als Geschäftsführer nacxh eineinhalb Jahren  Mitte Februar 2019 wieder ab und übernimmt  eine neue Verantwortung im Energiebereich.Welche Aufgabe Röttgen künftig übernehmen wird, blieb zunächst unklar.

Er wechselt bereits nach eineinhalb jahren ...; Peter Röttgen
Er wechselt bereits nach eineinhalb Jahren …; Peter Röttgen

Der BEE widmet ihm Lobesworte und erklärt Röttgen habe sich engagiert für  Erneuerbaren Energien eingesetzt, der Branche mit innovativen Impulsen und als Brückenbauer zwischen allen Beteiligten des Energiebereiches „…einen wertvollen Dienst erwiesen.“ Der BEE ist sich sicher er werde auch in Zukunft davon profitieren. Wir wünschen Herrn Röttgen alles Gute!
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 48 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu den Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 338 500 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100

Weitere Kontinuität… dagegen gibt es an der Spitze der Energienetze Mittelrhein (enm): Die Gesellschafterversammlung hat Andreas Hoffknecht vorzeitig für weitere fünf Jahre, bis zum 31. Oktober 2024, zum technischen Geschäftsführer des Unternehmens bestellt. Das gab das Unternehmen am Freitag, 07. Januar, bekannt.  Gemeinsam mit seinem Kollegen Udo Scholl verantwortet er die Geschäftstätigkeit der Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe).

Für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt …: Dr. Andreas Hoffknecht

Hoffknecht führt die enm seit ihrer Gründung im Jahr 2015. Er zeichnet laut Unternehmensbericht dafür verantwortlich, dass die Netzbereiche aus den drei Vorgängerunternehmen KEVAG, Gasversorgung Westerwald und Energieversorgung Mittelrhein GmbH „..erfolgreich vereinigt wurden“. Berufliche Stationen Hoffknechts waren unter anderem die MVV Energie AG aus Mannheim, die Stadtwerke Osnabrück sowie die Stadtwerke Münster. Das Studium der Physik hatte er an der Universität Osnabrück absolviert, bevor er an der Universität in Gießen promovierte.

Die Energienetze Mittelrhein sind verantwortlich für 7.000 Kilometer Stromleitungen, 6.000 Kilometer Erdgasleitungen sowie einige Hundert Verteil- und Umspannsysteme. Sie muss mit rund 550 Mitarbeitern rund um die Uhr für eine zuverlässige und sichere Energieversorgung in über 400 Kommunen in Rheinland-Pfalz sorgen. Die enm ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm), die 2015 aus dem Zusammengehen der drei regionalen Versorger Energieversorgung Mittelrhein GmbH, Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft und Gasversorgung Westerwald GmbH entstanden ist.