Im  Frühjahr finden wieder  Anti-Atom- Proteste in Ahaus, Gronau und Köln statt. Das haben die nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband  Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bei  ihrer Landeskonferenz am Samstag, 26.Januar  in Köln beschlossen.

Atommüll-Desaster in Ahaus und Jülich -Schon immer war die Entsorgung der “atomaren Hinterlassenschaften auch eine Zeitbombe” Bereits 1989 haben wir , das gedruckte Magazin unseres Verlages, so getitelt …Die Zeitbombe Atom-Abfall: Sie droht trotz gemeinsamer Absicht , sie zu entschärfen noch immer …

Besonders an den Standorten Jülich und Ahaus wird aus Sicht der an der Landeskonferenz Beteiligten deutlich, wie groß das Atommüll-Desaster inzwischen ist: In Ahaus läuft 2036 die Genehmigung
für die Zwischenlager-Halle und die ersten Castorbehälter aus. Ein verantwortungsvolles und aktuellen Sicherheitsstandards entsprechendes Lagerungskonzept gibt es nach Darstellung des BBU bisher  nicht. Stattdessen sollen dieses Jahr aus Jülich, wo seit Jahren die Genehmigung für das Zwischenlager fehlt, 152 weitere Castoren nach Ahaus kommen. Ebenso sind Castortransporte nach Ahaus mit atomwaffenfähigem Atommüll aus Garching bei München für den Sommer angekündigt.

Die Landeskonferenz der NRW-Anti-Atomkraft-Initiativen hat  deswegen Aufrufe zur Teilnahme an einer überregionalen Demonstration am 9. März in Ahaus gestartet.  Dabei  soll für neue, möglichst sichere Zwischenlager-Konzepte und gegen weitere Castortransporte demonstriert werden.

„Die derzeitige Konzeptlosigkeit der verantwortlichen Stellen führt dazu, dass aus Zwischenlagern Endloslager werden“, so die Initiativen in einer gesonderten Erklärung dazu. An den Demo- Vorbereitungen beteiligen sich inzwischen auch die großen Verbände wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), „.ausgestrahlt“, der BBU und das Umwelt-Institut München.

 

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