„Die Menschen wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien, sie wollen aber auch bezahlbaren und immer verfügbaren Strom“, konstatierte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor seiner dritten Netzausbaureise. am vergangenen Freitag, 08. Februar.  Aber:  Nur mit einem Ausbau und einer Modernisierung der Stromnetze, einer meiner vordringlichsten Aufgaben dieser Legislaturperiode, seien diese genannten Ziele und Wünsche der Menschen erreichbar.  Mit seinen Netzausbaureisen will Altmaier sich  persönlich ein Bild vor Ort machen und er will dabei auch versuchen für die verschiedensten Probleme Lösungen zu finden.

Netzausbaureisen will er die Bürgereinwände hören ...! Peter Altmaier..; Bild Umwelt- und Energie-Report
Bei seinen Netzausbaureisen will er die Bürgereinwände hören …! Peter Altmaier..; Bild Umwelt- und Energie-Report

Nachdem Bundesminister Altmaier im letzten Jahr Netzausbauvorhaben in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen und Bayern besucht hat, liegt der Schwerpunkt diesmal auf dem Vorhaben „Ultranet“ in Hessen. Hierzu führt Altmaier ein Gespräch mit dem hessischen Staatsminister Al-Wazir. Er wird zudem betroffene Lokalpolitiker treffen und die Leitungssituation in Idstein und Niedernhausen besichtigen.

Ein besonderes Anliegen ist Bundesminister Altmaier der Bürgerdialog in Niedernhausen, bei dem er mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen will. Hier schlägt ihm wie auch schon bei seiner ersten Ausbaureise blanker Protest entgegen. Altmaier hat zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Menschen, besonders die Landwirte  auch gegen Erdkabel protestieren. Die sagten ihm, sie hätten Angst, dass sich der Boden durch Erdkabel so erwärme, “dass sie Bratkartoffeln” ernten.

Bei seiner Netzreise nach Hessen begleitet ihn sein  neuer Staatssekretär Andreas Feicht, der seit Anfang Februar im Bundesministerium(BMWI) für die beiden Energieabteilungen zuständig ist.

Staatssekretär Feicht: „… für die mit der Energiewende verbundenen Herausforderungen ist ein zügiger Stromnetzausbau unabdingbar. Ohne ihn werden wir die Klimaschutzziele nicht erreichen und die Versorgungssicherheit langfristig nicht gewährleisten. Umso wichtiger ist es, dass wir die Bürgerinnen und Bürger noch besser miteinbeziehen bei dem was wir tun und vorhaben. Die Netzreisen von Bundesminister Altmaier leisten hierbei einen wichtigen Beitrag.“

Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: Szenen von einer Reise zum Strom …