„Unser Förderaufruf zum Aufbau einer Batteriezellproduktion ist ein voller Erfolg und spiegelt die Aufbruchsstimmung hierfür in der Industrie wider“, verkündete Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am vergangenen Montag, 18. März, vollmundig.

Ein voller Erfolg....Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier
Ein voller Erfolg….Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Über 30 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette haben, laut Altmaier,  ihr Interesse hieran bekundet: von Automobilherstellern und -zulieferern, Batterieherstellern, Chemie-Unternehmen bis hin zu Rohstoff- und Recyclingunternehmen, auch mit Unterstützung von Forschungsinstituten.

„Deutschland und Europa brauchen eine innovative und umweltschonende Batteriezellproduktion. Batterien haben eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Elektromobilität und die Energiespeicherung im Rahmen der Energiewende“, konstatierte der Minister anlässlich der Bekanntgabe des Fördererfolgs.  Im Automobilbereich machen Batteriezellen beispielsweise rund ein Drittel der Wertschöpfung aus. Aus Sicht des Ministers spiegelt der Fördererfolg auch die Aufbruchsstimmung hierfür in der Industrie wider. Und er bilanziert: „Wenn wir gute Arbeitsplätze in der Industrie erhalten und neue schaffen wollen, müssen wir bei der innovativen Batteriezellfertigung führend sein.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) stellt für die Förderung eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die im zweistufigen Verfahren jetzt eingereichten Projektskizzen sollen  mit Hochdruck geprüft werden und danach .müssen  die Unternehmen ihre Anträge dann  in einer zweiten Stufe weiter konkretisieren. Dabei soll  es auch um die Bildung von Konsortien gehen. Parallel wird die Förderung mit der Europäischen Kommission besprochen, damit baldmöglichst mit Projekten begonnen werden kann.