Jetzt unterstützt eine breite Initiative aus der Wissenschaft die Jugendlichen und die Schülerbewegung „Fridays4Future, die  auch in Deutschland erfolgreich Demonstrationen für mehr Klimaschutz und eine nachhaltigere Umwelt- und Energiepolitik eintritt. Forscherinnen und Forscher der Initiative „Scientists4Future“ haben dafür eine Petition unterzeichnet – mit dabei auch die BWE-Vize-Präsidentin   Sandra Hook, wie der Bundesverband WindEnernergie (BWE) gestern, Dienstag 12.März, bekannt gab.

Keine Kumpanei mit der Atom-Lobby Frau Schulze ...forderten BBU und Anti-Atombündnisse und Umweltverbände in Bonn vor dem Bundesumwelrministerium von Ministerin Svenja Schulze
Nun protestieren nicht nur die Anti-Atom-Initiativen – auch die Schülerbewegung Fridays4Future gerät in den Fokus der Öffentlichkeit … bild U + E

Die Schülerbewegung „Fridays4Future“ hat mit ihren beharrlichen Aufrufen für eine schnelle Reform der deutschen Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik, die sich an den internationalen Klimaschutzzielen ausrichten müsse nicht nur  erreicht,  dass das Thema Klimaschutz zurück ist  im öffentlichen Fokus und auf der politischen Agenda, nun erfährt die Bewegung  auch noch Zuspruch von einem breiten Zusammenschluss internationaler ForscherInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, frohlockt schier der BWE.

„Die breite Zustimmung für „Scientists4Future“ aus verschiedenen Forschungsdisziplinen zeigt: Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass die dringlichen Klimaschutzmaßnahmen zur Erreichung der 2030 und 2050er-Ziele schnellstmöglich umgesetzt werden müssen. Die Bundesregierung hat mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens ein wichtiges Signal gesetzt. Sie hat im Koalitionsvertrag den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien angekündigt. Trotzdem tritt die Politik seither weitgehend auf der Stelle, bilanziert der BWE in seinem Lobesstatement auf die Schülerbewegung, die, um  diesen Stillstand zu beenden, seit Wochen auf die Straße geht.

breite Zustimmung für „Scientists4Future…; Sandra Hook, bild bwe

Jetzt müssen die Voraussetzungen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften und Handeln angestoßen werden, fordert der BWE. Und weiter: Ein entschlossener und bundesweiter Ausbau aller Erneuerbarer Energien, eine stärkere Nutzung der Erneuerbaren Energien vor Ort, kluge P2X- Projekte und innovativer Speicherkonzepte müssen jetzt zugelassen werden. Und es braucht den schnellen Einstieg in eine CO2-Bepreisung, die das Verursacherprinzip stärkt und so unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützt. „Die Politik sollte die Unterstützung der jungen Generation dankbar aufgreifen“, kommentiert Sandra Hook ihre Entscheidung, die Petition zu unterstützen.

 

 

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