Bayern möchte die Wasserverschmutzung durch Mikro- und Nanoplastik verringern. Sollte der Einsatz von kleinsten Plastikteilen in flüssiger oder fester Form in Kosmetika und anderen Pflegeartikeln nicht bis 2020 beendet sein, müsse die Bundesregierung in der EU auf ein entsprechendes Verbot hinwirken.

"... Mikroplastik große Gefahr für Binnengewässer ...;  der bayerische Ministerpräsident Markus Söder
“… Mikroplastik…, … große Gefahr für Binnengewässer …; der bayerische Ministerpräsident Markus Söder

Dies sieht ein Entschließungsantrag des Freistaates vor, über den das Plenum des Bundesrates morgen, Freitag  15. März, entscheidet. Zum gleichen Thema haben auch Hamburg, Thüringen und Berlin einen Antrag in den Bundesrat eingebracht der ebenfalls zur Abstimmung steht.

Mikro- und Nanoplastik stellten eine große Gefahr für Binnengewässer und Meeresökosysteme, für Fische und letztlich auch für Menschen dar, warnt Bayern in seinem Entschließungsantrag. Mitursächlich dafür sei der Einsatz von Kunststoffmikropartikel in Beauty- und Pflegeprodukten. Trotz einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Hersteller werden diese Stoffe nach wie vor eingesetzt. Dieser Einsatz müsse jedoch vollständig beendet werden – sollten die bisherigen Anstrengungen nicht zum Erfolg führen, gegebenenfalls auch durch EU-Regularien.

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