Städte erhalten mehr Förderung zur Anschaffung von Elektrobussen. Das Bundesumweltministerium (BMU) stellt zusätzlich 180 Millionen Euro für die Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV in Städten bereit, die den Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid überschreiten. Durch weitere Mittel können zudem auch Verkehrsunternehmen aus anderen Städten gefördert werden. Damit stehen jetzt für die Jahre bis 2022 insgesamt rund 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Mehr Kohle für Elektrobusse ...
Mehr Kohle für Elektrobusse …

Die angekündigte Mittelaufstockung  kommt ganz offensichtlich gerade recht für die vom Bund ausgewählte Modellstadt Bonn. Die hatte gerade am Freitag, 01. März, bekannt gegeben „…Über die Einreichung von Förderanträgen mit einem Volumen von mehr als 14 Millionen Euro für das Projekt “Emissionsfreie Innenstadt” beraten die politischen Gremien im März. Mobilstationen und Radschnellrouten sollen mit den Geldern eingerichtet und der städtische Fuhrpark auf Elektromobilität umgestellt werden.“

Der Rat entscheidet am 28. März 2019 über die Projektanträge. Diese müssen bis zum Monatsende beim Land NRW eingereicht werden. Die Bundesstadt Bonn wurde im vergangenen Jahr  vom Bund als eine von fünf Modellstädten für Luftreinhaltung ausersehen (“Lead City“). In diesem Rahmen werden Maßnahmen gefördert, die dazu beitragen sollen, die Luftqualität zu verbessern und Diesel-Fahrverbote zu vermeiden.

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