Das Bezahlen an öffentlich zugänglichen Ladesäulen soll jetzt  einfacher und nutzerfreundlicher werden, verkündete Noch-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am vergangenen Mittwoch, 10. November.

"Bestehende Ladesäulen müssen nicht nachgerüstet werden....“ Bild rwe
“Bestehende Ladesäulen müssen nicht nachgerüstet werden….“ Bild rwe

Dafür soll nun  die novellierte Ladesäulenverordnung sorgen, die am selben Tag im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.  Sie legt fest, dass Ladesäulen, die ab dem 1. Juli 2023 erstmalig in Betrieb genommen werden, beim Ad-hoc-Laden mindestens das kontaktlose Bezahlen mit gängiger Kredit- und Debitkarte ermöglichen müssen.

„In Zukunft können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Laden ihres E-Autos an öffentlich zugänglichen Ladesäulen mit den gängigen Kredit- und Debitkarten bezahlen“, lobte der Minister noch mal die Tätigkeit der vergangenen Regierung.  Das sei nun ein weiterer wichtiger Schritt, damit der Durchbruch der Elektromobilität gelinge.“ Die neuen Anforderungen der Ladesäulenverordnung erweitern demnach  die Bezahlmöglichkeiten beim Laden an öffentlich-zugänglichen E-Ladesäulen.

Neben dem Zahlen mit Kredit- und Debitkarte, welches künftig möglich sein wird, können die Betreiber „…selbstverständlich weiterhin auch alternative Zahlungsmöglichkeiten anbieten, wie webbasierte

"In Zukunft können Nutzer mit den gängigen Kredit- und Debitkarten bezahlen“, ;  Peter Altmaier ...?!;  bild Steffen Kugler
“In Zukunft können Nutzer mit den gängigen Kredit- und Debitkarten bezahlen“… ; Peter Altmaier ; bild Steffen Kugler

Systeme über eine App oder mit einem QR-Code…“, heißt es im Statement des BMWI dazu.  Zukünftig sollen öffentliche Ladepunkte zudem mehr aktuelle Informationen liefern. Dafür sieht die novellierte Verordnung eine Schnittstelle vor, die es erlaubt, Standortinformationen und dynamische Daten wie den Belegungsstatus und die Betriebsbereitschaft an die Verbraucherinnen und Verbraucher zu übermitteln.

Die Verordnung tritt aber doch erst am 1. Januar 2022 in Kraft. Die Anbieter haben dann wiederum bis Mitte 2023 Zeit, Ladesäulen zu entwickeln und zuzulassen, die den neuen Anforderungen entsprechen. Ganz großes Defizit: Bestehende Ladesäulen müssen nicht nachgerüstet werden.