Das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur hat am gestrigen Montag, 17. Juni,  die letzte Hürde genommen und wurde im Umweltrat mit qualifizierter Mehrheit angenommen. Umwelt- und Energie-Report berichtet heute auch an anderer Stelle darüber, s. unten.

„Der Krimi um das Nature Restoration Law hat endlich ein gutes Ende gefunden“, juchzte fast Sascha

„Dieses Gesetz ist ein zentraler Bestandteil des Green Deal ..!" ; Sascha Müller-Kraenner, DUH ; bild steffen kugler duh
Dieses Gesetz ist ein zentraler Bestandteil des Green Deal ..!” ; Sascha Müller-Kraenner, DUH ; bild steffen kugler duh

Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als es in Brüssel soweit war. Und auch er bestätigte wie auch die Britta Haßelmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag (s. unten):  „Dieses Gesetz ist ein zentraler Bestandteil des Green Deal und ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Natur- und Artenkrise. Damit zeigt die EU, dass es die international eingegangenen Verpflichtungen ernst nimmt. Das EU-Renaturierungsgesetz schützt und stärkt auch uns Menschen, die Wirtschaft und die Landwirtschaft in Europa. Konsequenter Natur- und Klimaschutz heißt gerade in den aktuellen Haushaltsdiskussionen die Verstetigung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz, um unsere Wälder wiederaufzubauen und die Schwammfunktion unserer Landschaft wiederherzustellen!“ Müller-Kraenner fordert aber auch: „ Die Bundesregierung muss nun ihrer Verantwortung gerecht werden und die Lehren aus den jüngsten Überflutungen in Deutschland ziehen. Deshalb fordern wir flankierend zum Nature Restoration Law ein Sondervermögen für Klimaanpassung, Klimaschutz und Katastrophenschutz.

Lesen Sie dazu auch unseren heutigen Bericht: „…ein zentrales Projekt des Green Deals der EU-Kommission…!“