Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck fand am gestrigen Dienstag, 09. Juli,  die erste Kapitalmarktkonferenz Energiewende der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt statt.

Mehr als 150 „…hochranginge Vertreterinnen und Vertreter institutioneller Investoren der nationalen und internationalen Finanz- und Energiewirtschaft sowie der Politik „, -so hieß es in der Ankündigung der Veranstaltung – wollten  über  Investitionsmöglichkeiten im Energiesektor in Deutschland diskutieren. Bei der eintägigen Konferenz ging  es um die Frage, welche Chancen eine klimaneutrale

„...wertvolle Diskussionen zu Finanzierungspfaden für die deutsche Energiewende." ...!" Robert Habeck, bild dominik butzmann, bmwk
„...wertvolle Diskussionen zu Finanzierungspfaden für die deutsche Energiewende….!” Robert Habeck, bild dominik butzmann, bmwk

Energieversorgung in Deutschland für in- und ausländische Investoren bieten kann. Die Konferenz ist die erste ihrer Art und ein Startpunkt eines längeren Prozesses, kündigte das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) zuvor an.

Robert Habeck wiederholte in seinem Statement anlässlich der Veranstaltung zu Beginn noch mal: „Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein und den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien bis 2030 auf 80 % steigern. Nachdem Erneuerbare in 2023 erstmals mehr als die Hälfte der Stromversorgung in Deutschland abdeckten, sind diese verbindlichen Klimaziele in Reichweite!“  Doch dann verwies er gleich auf die zentralen noch zu leistenden Punkte: Denn: Der nächste große Meilenstein der Energiewende ist der Ausbau von Energieinfrastrukturen. Habeck dazu: „ Den Netzausbau haben wir bereits spürbar beschleunigt, der Bau des Wasserstoff-Kernnetzes startet. Dabei verfolgen wir langfristige Ziele und haben robuste Pfade eingeschlagen, die ein verlässliches, langfristiges und lohnendes Anlagefeld für Investoren bieten. Diese Konferenz bringt relevante Akteure aus Finanzwelt, Energiewirtschaft und Politik zusammen und ermöglicht so wertvolle Diskussionen zu Finanzierungspfaden für die deutsche Energiewende.”

Das BMWK hebt in seinem Statement auch noch mal hervor, dass die Finanzierung vom Netzausbau  eine der zentralen Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele ist. Deutsche Unternehmen investieren bereits viel in den Klimaschutz. Der für die Transformation erforderliche Ausbau der erneuerbaren Energien setzt geeignete und flexible Übertragungs- und Verteilnetze voraus und erfordert daher hohe Investitionen. Die Mittel hierfür können nicht allein von der öffentlichen Hand kommen, sondern müssen zum weit überwiegenden Teil bei privaten Geldgebern bzw. über den Kapitalmarkt mobilisiert werden. Interessante Investitionsmöglichketen bieten sich in den kommenden Jahren auch im Bereich der Wasserstoffnetze sowie der Speicher-Infrastruktur.

Die  Unternehmen die an der eintägigen Konferenz teilgenommen haben, setzten sich u.a. aus internationalen Infrastrukturfonds, Pensionskassen und Versicherungen, Vermögensverwaltungsgesellschaften, Banken sowie Unternehmen der Energiewirtschaft zusammen. Die Konferenz wurde auch  von der Deutschen Bank unterstützt.

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