Eine Karnevalsgroteske, denkt man spontanund fragt sich: Wo landet er denn nun?…

Wo landet er denn nun… Martin Schulz, Karik. U + E

… Vor Tagen wussten wir das noch. Jetzt ist das Klima vergiftet und keiner will ihn mehr haben. Dabei sah es kurz zuvor  noch ganz anders aus:  Wir können es einfach nicht lassen, hatten wir an Weiberfastnacht“, vergangener Donnerstag, 08. Februar, geschrieben und erklärt: Denn, die Vorstellung  ist fast zu schön um wahr zu sein: Martin Schulz wird neuer Aussenminister und dann trifft er bald auf US-Präsident „The Donald“ Trampel Trump.  Und dann sprechen beide intensiv über den Klimawandel. http://www.umwelt-energie-report.de/2018/02/aussenminister-martin-schulz-trifft-the-donald.html

Doch der US-Präsident, über dessen Haupt auch heute noch die immer dunkler werdende Russenwolke schwebt, hört Schulz nur  mit einem Ohr zu, sieht ihm auch nicht in die Augen.  Er blickt  stattdessen unentwegt und mit mitleidigem Gesichtsausdruck  auf  dessen obere kahle Kopfhälfte.  Und dann lernt Trump endlich mal von Schulz was fake news sind.  Das hatten wir aber nicht zum ersten Mal gehofft. Bereits vor der Bundestagswahl im September vergangenen Jahres hatten wir diese Hoffnung niedergeschrieben. http://www.umwelt-energie-report.de/2017/09/kanzler-schulz-trifft-praesident-trump.html. Und  dann stürzte Schulz ab.  Der Titel Bundeskanzler  entschwebte in weite Ferne.  Nun  aber werde er Aussenminister und dann …  Und dann  das neue grosse Desaster.  Unter dem Druck der SPD-  Führungsspitze  verzichtete Martin Schulz auf das Amt  des Aussenministers.  Und das macht

Er gab den öffentlichen Startschuss für vorläufigen Abschuss von Martin Schulz, Sigmar Gabriel

deutlich was dieser Mann in quasi einem Jahr alles für Höhenflüge  und dramatische Abstürze hinter sich gebracht hat. Mitte März vergangenen Jahres wurde er bei einem Sonderparteitag mit 100 Prozent zum neuen Parteivorsitzenden nach Sigmar Gabriel gewählt.

Er wurde von seiner Partei für die Bundestagswahl im September vergangenen Jahres zum Kanzlerkandidaten erhoben. Schulz und seine Partei stürzten dramatisch ab. Nun, nach den Groko-Verhandlungen, wollte er, der eigentlich nicht in ein Kabinett Merkel eintreten wollte, doch Aussenminister werden.   Und da sind wir wieder bei uns. Da sahen wir die Chance gekommen, … wie oben beschrieben und dann der neue, jähe Absturz … Und die Frage bleibt: Wo landet er denn jetzt?

Hier die Erklärung die Schulz nach seinem Verzicht auf das Amt des Außenministers abgab:

Martin Schulz verzichtet auf ein Regierungsamt ; bild umwelt-energie-report

„Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass – sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin. Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurück stehen müssen.“