In der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission finden am 17. Juli trilaterale Ministergespräche mit Russland und der Ukraine über den langfristigen Erdgas-Transit von Russland  nach Europa statt.

Greifbare Ergebnisse erzielen ...; EU-Kommissar Maros Sefkovic
Greifbare Ergebnisse erzielen …; EU-Kommissar Maros Sefkovic

Auf Initiative des Vizepräsidenten der Energieunion Maroš Šefčovič kommen Minister der jeweiligen Regierungen – der russische Energieminister Alexander Novak und der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin – sowie Vertreter der jeweiligen Gasunternehmen zusammen. Die EU will damit  den trilateralen Prozess fortzusetzen, „…der in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, greifbare Ergebnisse zu erzielen“, heißt es in einer Erklärung dazu.

„Der Aufbau einer konstruktiven und stabilen Zusammenarbeit zwischen Russland und der Ukraine im Energiebereich ist nicht nur für die beiden Länder, sondern auch für die Europäische Union von größter Bedeutung“, erläuterte  Sefkovic  den Hintergrund des geplanten Treffens.  Dazu gehöre auch die Notwendigkeit einer dauerhaften und wirtschaftlich tragfähigen Lösung für die Lieferung von russischem Gas über die Ukraine in die EU. Überraschend ist Sefkovic Feststellung: „Dabei ist ganz klar Eile geboten.“

Der EU-Vizepräsident bezeichnete die bevorstehenden  Verhandlungen, als äußerst komplex.Die

Wird Moskau weiter über die Ukraine liefern ...?  ...Alexander  Nowak
Wird Moskau weiter über die Ukraine liefern …? …Alexander Nowak

Erfahrungen der Vergangenheit  hätten  gezeigt, dass sich die den beteiligten Parteien wichtigen Fragen zur Gasversorgung und Gasdurchleitung durch die Ukraine nach 2019 am besten im Wege trilateraler Gespräche lösen lassen.“

Das trilaterale Treffen beginnt um 14.30 Uhr und findet in den Räumlichkeiten der Vertretung der Kommission in Berlin statt (Unter den Linden, 78). Vizepräsident Šefčovič wird im Anschluss mit einem Statement vor die Presse treten.

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