Den geplanten Deal zwischen den großen deutschen Energiekonzernen E.on und RWE sehen nicht nur  die GRÜNEN im Bundestag sehr kritisch. Die aber  haben deshalb einen umfangreichen Fragenkatalog an die Bundesregierung gerichtet über den Umwelt- und Energie-Report sukzessive in den nächsten Tagen berichtet.

Marktbeherrschung durch Marktaufteilung ... und dann Preise diktieren?, Oliver Krischer ; Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag; Foto: Stefan Kaminski
Marktbeherrschung durch Marktaufteilung … und dann Preise diktieren…?, Oliver Krischer ; Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag; Foto: Stefan Kaminski

Den Megadeal der beiden großen Stromkonzerne kommentierte der Spiegel bei Bekanntwerden des Geschäfts auch so: „Einer erzeugt Strom, der andere liefert ihn: RWE und E.on teilen den deutschen Elektrizitätsmarkt neu auf“.

Die Grünen fürchten vor allem, durch den Zusammenschluss  der Konzerne könnten künftig von ihnen die  Preise diktiert werden. Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender GRÜNEN im Bundestag erklärte gegenüber Umwelt- und Energie-Report:

Marktkonzentrationen werden oftmals dazu genutzt, Preise zu erhöhen. Daher ist die Einschätzung der Bundesregierung, dass der Deal zwischen RWE und E.ON keine Auswirkungen auf den Strompreis hat ein frommer Wunsch. Für den Wettbewerb im Strombereich ist der Deal schädlich. Es kommt nun darauf an, dass die Umstrukturierung dazu zu nutzen, die Energiekonzerne hin zu Erneuerbaren fit für die Zukunft zu machen und Arbeitsplätze zu erhalten.“

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