Beim Peterberger Klimadialog, der heute und morgen 19. Juni, in Berlin stattfindet, wir haben berichtet,( s. unten) wird  auch das Thema Klimafinanzierung ausführlich behandelt. Dabei soll  es um Gerechtigkeit – nämlich die Unterstützung der Entwicklungsländer durch die Industrieländer, gehen.

Die aktuellen Klimaziele der Staaten reichen noch nicht aus ...  ..., Svenja Schulze
Die aktuellen Klimaziele der Staaten reichen noch nicht aus … …, Svenja Schulze

Die Industrieländer haben, aus Sicht der Bundesumweltministerin Svenja Schulze,  den Großteil des CO2 in der Atmosphäre zu verantworten, die Entwicklungsländer leiden deshalb meist am stärksten unter den Folgen des Klimawandels. Eine der Fragen in den Gesprächen ist, wie diese Unterstützung möglichst effektiv, glaubwürdig und vorhersehbar gestaltet werden kann.

Morgen,  Dienstag geht es neben den Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wenn sie denn wirklich kommt, immerhin droht die Asylpolitik die Regierung zu zerreißen,  und des polnischen Premierministers, um den sogenannten Talanoa-Dialog. Dieses Format soll die Staaten dazu motivieren, bis 2020 ihre Klimaschutzbeiträge zu überprüfen und auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz im Dezember dazu ein deutliches politisches Signal zu senden. Denn wenn die Weltgemeinschaft, wie in Paris vereinbart, den gefährlichen Klimawandel abwenden will, reichen die aktuellen Klimaziele der Staaten noch nicht aus.

Die Bundesregierung veranstaltet den Petersberger Klimadialog seit 2010. Im ersten Jahr fand er auf dem Petersberg bei Bonn statt. Das Treffen hat sich inzwischen als wichtiger Termin in der internationalen Klimadiplomatie etabliert. Die Treffen finden im informellen Stil statt, um eine offene Debatte zu fördern. Ko-Vorsitzender ist jeweils das Land, das der nächsten Weltklimakonferenz vorsitzt.

Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: Berlin: Das Klima ist überreizt !!!- Blitzt und donnert es?

 

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