Die Umweltministerinnen und -minister des Europa-Rates treffen sich heute in Brüssel, um Beschlüsse zum Klimawandel zu fassen. Diese sollen als Standpunkt der EU für die bevorstehenden Verhandlungen auf der COP24, dem UN-Klimagipfel im Dezember in Katowice (Polen), dienen. Für die EU-Kommission nimmt Umwelt-Kommissar Kamenu Vella an dem Treffen teil.

Die EU ist weltweit Vorkämpfe, hatte er mal gesagt. Trifft der Europa-Rat jetzt auch mit seiner Unterstützung bahnbrechende beschlüsse .? ; Karmenu Vella
Die EU ist weltweit Vorkämpfer, hatte er mal gesagt. Trifft der Europa-Rat jetzt auch mit seiner Unterstützung bahnbrechende Beschlüsse …?  Karmenu Vella

Zu dem Treffen  ist dann wohl der Sonderbericht des Weltklimarates IPCC, der gestern, Montag, 08. Oktober im südkoreanischen Incheon veröffentlicht wurde, gerade noch rechtzeitig erschienen. Denn, die 91 Atorinnen/-Autoren warnen darin vor dramatischen Klimafolgen würden keine bahnbrechenden „… schnellen, weitreichenden, und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen” erfolgen.

Bei dem Brüsseler Treffen soll auch die  Verordnung über CO2-Emissionsnormen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge erörtert werden , um zu einer allgemeinen Ausrichtung zu gelangen. Anschließend findet eine Orientierungsaussprache über den Vorschlag über CO2-Emissionsnormen für schwere Nutzfahrzeuge statt.

Der Rat will Maßnahmen und Beschlüsse  zum Klimawandel annehmen. Diese sollen als Standpunkt der EU für die bevorstehenden Verhandlungen auf der COP24, dem VN-Klimagipfel im Dezember in Katowice (Polen), dienen.

Der Rat wird zudem  im Vorfeld der Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) im November in Scharm-el-Scheich (Ägypten) Beschlüsse  zur biologischen Vielfalt fassen wollen. Diese Schlussfolgerungen erstrecken sich auch auf das Cartagena-Protokoll über die biologische Sicherheit und das Nagoya-Protokoll über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die Aufteilung der Vorteile. Der österreichische Vorsitz will die Ministerrunde über den Stand der Dinge bei der Richtlinie über Einwegkunststoffe unterrichten.

 

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