Das war das Ziel der Stadt Bonn, einer der fünf deutschen Modellstädten, deren Umbau beim ÖPNV der Bund für 2019 und 2020 mit insgesamt 130 Millionen Euro fördert: Mit einem 365-Euro-Klimaticket für das ganze Jahr, so gab Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan im August vergangenen Jahres bekannt ,   wolle sie für Bahnen und Busse als umweltschonende Alternative zum Auto werben. Das Echo  darauf, so zeigt sich nun bei einer ersten Bilanz, ist mies.

Das Echo ist mies ...; Oberbürgermeister Ashok Sridharan
Das Echo ist mies …; Oberbürgermeister Ashok Sridharan

Vor allem lassen sogenannte Bestandskunden ihrem Unmut laut Luft . Viele empfinden es als ungerecht, dass sie beim Klimaticket, das auf das Stadtgebiet begrenzt ist, nicht berücksichtigt werden. Während das Klimaticket  30,42 kostet zahlen sie weiter 82,30 Euro für ein ähnliches Angebot. Die Beschränkung auf Neukunden, die seit mindestens einem Jahr kein Abo mehr haben, wurde von der Stadt damit begründet das Fördergeld des Bundes, über dreißig Millionen Euro, sei gedeckelt. ( Wir haben über die Modellstädte und ihre Projekte mehrfach berichtet: Lesen Sie dazu auch unseren Bericht: Luftqualität: Weiß die Bundesumweltministerin wirklich was ihre fünf Modelstädte dazu tun?

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