Am vergangenen Samstag, 04. Mai, wurde im nordrhein-westfälischen  Oerlinghausen von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur die Klimaerlebniswelt eingeweiht. Entstanden ist – betont die Ministerin – ein einzigartiges touristisches Angebot, das einlädt, sich auf eine interaktive Reise zu begeben.

 Mona Neubaur: „Der Mensch macht Klima....!" bild r. sondermann nrw
Mona Neubaur: „Der Mensch macht Klima….!”
bild r. sondermann nrw

Besucherinnen und Besucher erleben dort hautnah die Folgen des Klimawandels, wie zum Beispiel Hitze und Kälte, unmittelbar und können sich damit auseinandersetzen. In Simulationen können ausgewählte Szenarien durchgespielt werden. Auch konkrete Maßnahmen zur Anpassung und zum Schutz unserer Umwelt werden so erfahrbar. Weiter erklärt die Ministerin anlässlich der Eröffnungszeremonie : Das Gebäude selbst ist durch die eingesetzten Baumaterialien und die nachhaltige Wärme- und Energieversorgung Vorbild für klimaangepasstes Bauen. Die Förderung über 6,4 Millionen Euro stammt aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Begründung für die great clima-action gibt Ministerin Neubaur: „Der Mensch macht Klima. Was es bedeutet, wenn die Klimaerwärmung sich mit ihrer ganzen Wucht durchgesetzt hat oder wie andere Naturereignisse den Menschen mit ihrer unbändigen Kraft treffen, können die Besucherinnen und Besucher hier in der Klimaerlebniswelt direkt spüren. Es wird hautnah erlebbar: Klimaschutz und Klimafolgen betreffen uns alle. Darum richten wir auch unseren Tourismus stärker darauf aus und machen Nordrhein-Westfalen zum Spitzenreiter für nachhaltigen Tourismus in Deutschland.“

Und  Axel Lehmann, Landrat des Kreises Lippe in dem Oerlinghausen liegt: „Der Kreis Lippe beschäftigt sich schon länger damit, wie wir die Region gegen die Folgen des Klimawandels stärken können. Für uns ist dabei ganz klar, dass wir die Menschen hierbei einbeziehen müssen. Die

Besucherinnen und Besucher können hier in der Klimaerlebniswelt alles direkt spüren... und mitmachen ...; bild nrw
Besucherinnen und Besucher können hier in der Klimaerlebniswelt alles direkt spüren… und mitmachen …; bild nrw

Kreisverwaltung sieht sich daher in der Verantwortung, Wissen erlebnisorientiert und leicht verständlich zu vermitteln, zu erklären, warum sich das Klima verändert und wie sich unser Handeln auf einzelne Lebensbereiche auswirkt. Diese Aufgabe erfüllt fortan die Klimaerlebniswelt in Oerlinghausen.“

Durch die unmittelbare Nähe der Klimaerlebniswelt zum Archäologischen Freilichtmuseum und zum Naturschutzprojekt Senne werden alle drei Attraktionen unter dem einheitlichen Markenprofil „UrLand“ zusammengefügt. Die Auseinandersetzung mit den Themen Klimawandel und Klimafolgenanpassung einerseits und das Bedürfnis naturnaher Freizeitgestaltung andererseits werden hier nach Darstellung von Mona Neubaur auf ideale Weise verknüpft und bieten einen echten Mehrwert für Touristinnen und Touristen. So ist mit dem „UrLand“ eine Erlebnis- und Museumswelt zur Wechselwirkung von Klimageschichte, Landschaft und menschlicher Entwicklung entstanden, die es so nirgendwo sonst in Deutschland gibt.