Wissenschaftler vom Wuppertal Institut und der Technischen Universität München haben heute Staatssekretär Thomas Bareiß vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) den Ergebnisbericht „Technologien für die Energiewende“ übergeben. Der Ergebnisbericht zum Abschluss des strategischen Leitprojekts „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ ist ein wichtiger Meilenstein zur Vorbereitung des neuen siebten Energieforschungsprogramms, welches die Bundesregierung im Herbst 2018 im Kabinett verabschieden will.

"Beeindruckende Resultate ...."Thomas Bareiß (rechts) mit seinem Minister Peter Altmaier ...
“Beeindruckende Resultate ….”Thomas Bareiß (rechts) mit seinem Minister Peter Altmaier …;

Die Energieforschung ist ein strategisches Element der Energiepolitik und unverzichtbar für den langfristigen Erfolg der Energiewende“, stellte Staatssekretär Bareiß vom Bundeswirtschaftsministerium fest  als er den   Ergebnisberichts „Technologien für die Energiewende“ entgegennahm,  den ihm Wissenschaftler vom Wuppertal Institut und der Technischen Universität München  am vergangenen Mittwoch, 25. Juli, zum Abschluss des strategischen Leitprojekts „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ übergeben hatten.

Bareiß verwies dabei auf beeindruckende Resultate die die Energieforschung in den geliefert hatte und nannte , beispielshaft den Bereich Energiespeicher oder hochenergieeffiziente und klimaneutrale Gebäude. Aber auch in der Anwendung Erneuerbarer Technologien sei  viel geleistet worden.

Zur Vorbereitung des 7. Energieforschungsprogramms hatte das BMWI 2017 einen breiten Konsultationsprozess durchgeführt. Daran hatten sich zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und den Bundesländern beteiligt und unter anderem Positionspapiere und Expertenempfehlungen eingereicht.

Ergebnisse wurden dann bereits  im Februar 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Konsultationsprozess wurde zudem durch das strategische Leitprojekt „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ wissenschaftlich begleitet. Die nun übereichten Studienergebnisse dienen als wissenschaftliche Grundlage für das 7. Energieforschungsprogramm.

Im Fokus der am vergangenen Mittwoch  übergebenen wissenschaftlichen Analyse stand eine umfassende, auf einer Vielzahl von Kriterien basierende Technologiebewertung, mit der unter anderem das Innovations- und Marktpotenzial zukunftsfähiger Energietechnologien im internationalen Kontext und die damit verbundenen industriepolitischen Potenziale sowie Innovationslücken bewertet wurden. Die Forscher haben zudem Eckpunkte für die künftige Gestaltung von Förderstrategien in der Energieforschung formuliert. Die Federführung des Forschungsprojekts lag beim Wuppertal Institut und der Technischen Universität München.

 

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