Es wird ihn sehr ärgern, den selbst ernannten Handels-Herrscher  per Sanktionen über  fast die halbe Welt: „The Donald“ Trampel Trump. In einer „Gemeinsamen Mitteilung“ haben sich EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der kanadische Minister für internationale Handelsdiversifizierung, James Carr, für einen verstärkten Einsatz zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und zum Klimaschutz ausgesprochen.

Er ist schon zur Zielscheibe von US-Präsident Donald Trump geworden, der Befürworter des Pariser Klimaabkommens, Justine Trudeau … und die EU macht mit seiner Regierung in Sachen des Abkommens gemeinsame Sache …

Trump hat bereits im Juni vergangenen Jahres  den Ausstieg aus dem Abkommen angekündigt. Kurz danach hat  Kanadas Premierminister Justin Trudeau , er gehört zu den Staatschefs, die sich für den Umwelt- und Klimaschutz stark machen – ganz im Gegensatz eben zu „seinem Kollegen Donald Trump“, auf dem G-20-Gipfel  noch versucht  auf den amerikanischen Präsidenten einzureden. Inzwischen sind sie fast zu politischen und Handels-Feinden geworden. Trump lehnte kürzlich sogar ein Treffen mit Trudeau ab.

Anders sieht es zwischen der EU und Kanada aus: In der ersten Sitzung des Gemischten Ausschusses  im Rahmen des Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens EU-Kanada (CETA) vergangenen Mittwoch, 26. September, in Montreal beschlossen beide Seiten, enger zusammenzuarbeiten, um die Ziele des Pariser Abkommens und niedrigere Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Alle umfassenden Handelsabkommen, die die EU aushandelt, enthalten ein umfangreiches Kapitel über Handel und nachhaltige Entwicklung, und die jüngsten Abkommen mit Japan und Mexiko erwähnen ausdrücklich das Pariser Abkommen. Die EU und Kanada haben CETA im September 2017 unterzeichnet, bevor das Pariser Abkommen in Kraft trat. Indem sie sicherstellen, dass sich die erste Empfehlung des Gemischten Ausschusses mit Klimaschutzmaßnahmen befasst, bekennen sich die beiden Seiten auch im Rahmen ihrer Handelsbeziehungen zu dieser Priorität, heißt es in einer Erklärung der EU anlässlich der „ Gemeinsamen Mitteilung“.

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