NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich im Zusammenhang mit der Elektromobilität  ein überaus ehrgeiziges Ziel gesetzt. Fast möchte man behaupten: Er träumt. Denn, Laschet erklärte am  Donnerstag, 07. März, bei seinem Besuch des  Automobilsalons in Genf: „Nordrhein-Westfalen will Vorreiter, Antreiber und Impulsgeber für Elektromobilität in Deutschland werden.“

E-Mobilität... wir wollen Spitze in Deutschland werden ...... ...; Armin Laschet
“E-Mobilität… wir wollen Spitze in Deutschland werden …… “Da muss er selbst lächeln … …; Armin Laschet

Er wusste auch sogleich wie das zu gehen hat.  „Dazu müssen wir die Produktion und das Knowhow für Kernkomponenten der Elektromobilität in unserem Land ansiedeln“, erklärte Laschet schlicht. Ganz offensichtlich hatte ihn der Besuch des Standes von  e.GO Mobile AG aus Nordrhein-Westfalen zu diesen kühnen Gedankenflügen animiert.

Laschet war sich gleich sicher: „Die e.GO Mobile AG ist eine Erfolgsgeschichte aus Nordrhein-Westfalen und kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“ Gemeint hatte er damit zu seinen hochgesteckten Zielen. Und dann bestätigte er auch noch die bereits geäußerte Einschätzung: „ Das spürt man schon auf dem Stand des Unternehmens hier in Genf. Hier sieht man, wie Elektromobilität “made in Nordrhein-Westfalen” mit Innovation aus unserem Land Fahrt aufnimmt. Die neue Kooperation, die in diesen Tagen große Aufmerksamkeit bekam, zwischen e.GO Mobile AG und Volkswagen AG ist ein starkes Signal. Ich wünsche dieser wichtigen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen viel Erfolg. So kann die Verkehrswende gelingen“, war sich Laschet sicher.
Endlich spielt auch  für die etablierten Automobilhersteller in Nordrhein-Westfalen, wie die Daimler AG in Düsseldorf oder Ford in Köln, das Thema Elektromobilität eine immer größere Rolle, konstatierte die NRW-Staatskanzlei in dem Zusammenhang.  Aber auch namhafte Zulieferer in NRW erweiterten ihr Produktspektrum um Anwendungen für die Elektromobilität.

Laschet konstatierte nun in Genf: „Viele Automobil-Zulieferer, unter anderem im Münsterland und im Sauerland, arbeiten eng mit Herstellern von E-Autos zusammen. Für ein vollständiges Ökosystem Elektromobilität brauchen wir in Nordrhein-Westfalen aber auch eine Batteriezellenproduktion und die entsprechende Forschung.“ Und dann verwies er darauf auf wen er seine Hoffnungen in dem

Vorreiter für E-Mobilität ... mit Kohlestrom.. .?.; N
Vorreiter für E-Mobilität will er, Laschet, werden … … mit Kohlestrom.., wurde lange geunkkt und befürchtet; Denn: Die Emissionen im Verkehr sind angestiegen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Karik. U+ E

Zusammenhang setzt:  „Schon heute arbeiten die RWTH Aachen mit Professor Günther Schuh und die Westfälische Wilhelms-Universität mit Professor Martin Winter eng zusammen. Alle Unternehmen können generell von der starken Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen profitieren.”

Die NRW-Staatskanzlei versäumte im Zusammenhang mit Laschets Besuch in Genf nicht zu erwähnen, dass der  Ministerpräsident schon im Jahr 2017 den „Ständigen Expertenrat Elektromobilität“ ins Leben gerufen habe. Namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft  beraten seit der Zeit mit dem Ministerpräsidenten und seinen Fachministern in der Staatskanzlei über die NRW-Zukunft Elektromobilität. Das musste ja mal erwähnt werden. Denn bisher gab es immer auch noch die Vermutung Laschet wolle doch tatsächlich mit Strom aus NRW-Kohle in E-Mobil-Zukunft starten. Doch seit den Beschlüssen der Kohlekommission hat auch Laschet wohl begriffen, dass er nach neuen Wegen suchen muss,oder? Es ist zu hoffen, dass der NRW-Expertenrat die Landesregierung auf den richtigen Weg bringt um  was zu tun? Ja, um „..Vorreiter und Impulsgeber in Sachen Elektromobilität zu werden.“

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